Tore

Tore und Gartentüren für Holzzäune: von der schmalen Gartentür aus Lärche bis zum zweiflügeligen Einfahrtstor. Dazu Beschläge für Einzel- und Doppeltore mit Überwurf und Bodenschieber, mit denen sich ein Torblatt auch im eigenen Maß bauen lässt.

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Tore und Gartentüren für Ihren Holzzaun

Ein Zaun wird erst durch das Tor benutzbar. Ob schmale Gartentür zum Vorgarten, ein breiteres Tor für Schubkarre und Rasenmäher oder eine zweiflügelige Einfahrt für den Pkw: Tore und Gartentüren bestimmen, wie ein Grundstück im Alltag erschlossen wird, und sie sind das Bauteil, das am häufigsten bewegt wird.

Zwei Wege führen zum Ziel. Entweder Sie nehmen ein fertiges Tor, dessen Profil und Höhe zur vorhandenen Zaunanlage passen, oder Sie bauen das Torblatt selbst und rüsten es mit einem Beschlagsatz aus. Der zweite Weg lohnt sich vor allem dann, wenn die Öffnung ein krummes Maß hat oder das Tor breiter werden soll, als es Standardgrößen hergeben.

Einzeltor oder Doppeltor – worauf es beim Beschlag ankommt

Der Beschlag trägt das gesamte Gewicht des Torblatts und entscheidet darüber, ob ein Tor nach Jahren noch sauber schließt. Vor der Auswahl sollten diese Punkte feststehen:

Die Beschlagsätze werden auf das fertige Torblatt geschraubt. Wichtig ist, dass die Schrauben in tragfähiges Holz greifen: Ein umlaufender Rahmen oder eine kräftige Querriegellage nimmt die Kräfte auf, einzelne Latten tun das nicht.

  • Öffnungsbreite – bis etwa einen Meter genügt meist ein einflügeliges Tor, darüber wird ein zweiflügeliges Doppeltor sinnvoller
  • Anschlagseite und Öffnungsrichtung – nach innen öffnende Flügel brauchen freie Fläche hinter dem Zaun
  • Torpfosten – sie tragen mehr Last als Zaunpfosten und sollten stärker dimensioniert und tiefer gegründet werden
  • Feststellung des Standflügels – Beschläge mit Überwurf und Bodenschieber fixieren einen Flügel am Boden, der zweite schlägt dagegen
  • Bodenfreiheit – Gefälle, Laub, Kies und Schnee brauchen Platz unter dem Torblatt

Zur übrigen Zaunanlage passen

Ein Tor fällt auf, sobald es sich vom Zaun unterscheidet. Achten Sie deshalb auf drei Dinge: dieselbe Holzart, dieselbe Höhe und dasselbe Lattenbild wie bei den angrenzenden Feldern. Wer den Zaun ohnehin neu setzt, plant die Toröffnung gleich mit und richtet die Pfostenabstände danach aus, statt später ein Feld herauszuschneiden.

Bei Zaunformen mit schräg gekreuzten Latten oder gespaltenen Staketen lässt sich das Muster im Torblatt fortführen, sodass die Öffnung im geschlossenen Zustand kaum ins Auge fällt. Bei Anlagen mit waagerechten Riegeln übernimmt das Tor sinnvollerweise dieselbe Riegelhöhe.

Lärche und Douglasie, unbehandelt eingebaut

Tore aus Lärche und Douglasie kommen unbehandelt zum Einsatz. Beide sind heimische Nadelhölzer, harzreich und in der Dauerhaftigkeit den Klassen 3 bis 4 zugeordnet. Für Bauteile über dem Erdboden reicht das ohne chemischen Holzschutz aus, solange das Holz nach Regen wieder abtrocknen kann.

Unbehandeltes Holz vergraut im Freien binnen ein bis zwei Jahren silbergrau. Das betrifft nur die oberste Zellschicht und ist keine Schädigung. Wer den warmen Farbton halten will, behandelt das Tor mit einer offenporigen Lasur und frischt sie regelmäßig auf. Ein Anstrich vor der Montage ist deutlich einfacher als einer am hängenden Flügel.

Beratung und Lieferung aus Rheinsberg

Holzhof Rheinsberg führt Tore, Gartentüren und Beschläge als Teil des Zaunsortiments in Brandenburg. Sperrige Ware fahren wir mit eigenem Lkw, sodass Torblätter, Pfosten und Zaunmaterial in einer Fuhre auf die Baustelle kommen. Wenn Sie unsicher sind, welche Beschlagvariante zu Ihrem Torblatt passt, sprechen Sie uns vor dem Kauf an – das ist einfacher als ein nachträglicher Umbau.