Garten & Holzmöbel

Gartenmöbel aus Massivholz: Bänke, Tische und Garnituren ebenso wie Truhen, Mülltonnenboxen und Gartenschränke für Terrasse, Balkon und Hof. Gefertigt aus Nadelholz, Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie, teils kesseldruckimprägniert – für Privatgärten wie für gewerblich genutzte Außenanlagen.

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Gartenmöbel aus Holz – zum Sitzen und zum Verstauen

Gartenmöbel aus Holz müssen zwei Dinge aushalten: Wetter und Gebrauch. Massivholz hat dabei einen Vorteil gegenüber Kunststoff und dünnwandigem Metall – es lässt sich nachziehen, abschleifen und reparieren, statt nach ein paar Sommern ersetzt zu werden.

Das Sortiment deckt beide Seiten des Gartens ab: Sitzmöbel wie Bänke, Tische, Garnituren und Sitzlauben auf der einen Seite, Stauraum wie Truhen, Mülltonnen- und Fahrradboxen sowie Gartenschränke auf der anderen. Vor dem Kauf lohnt es sich, den Standort zu klären. Ein fester Platz auf der Terrasse stellt andere Anforderungen als eine Bank, die im Sommer über die Wiese wandert, und ein Möbel unter freiem Himmel andere als eines auf dem überdachten Balkon.

Welche Holzart für welches Möbel

Die Holzart entscheidet über Gewicht, Härte und darüber, wie viel Pflege ein Möbel braucht. Ein Überblick über das, was hier verarbeitet wird:

  • Fichte und Kiefer – Weichhölzer, leicht und günstig, im Freien aber auf Imprägnierung angewiesen
  • KDI (kesseldruckimprägniert) – Schutzmittel wird unter Druck ins Holz gebracht; damit werden Nadelhölzer auch für Bauteile mit Erd- und Dauerfeuchtekontakt tauglich
  • Lärche – heimisches Nadelholz, harzreich, Dauerhaftigkeitsklasse 3 bis 4, kann unbehandelt bleiben
  • Douglasie – ebenfalls heimisch und harzreich, rötlicher Ton, in derselben Dauerhaftigkeitsklasse wie Lärche
  • Nadelholz allgemein – leichter als Laubholz, was bei Bänken und Garnituren zählt, die im Jahresverlauf mehrfach umgestellt werden

Stauraum: Truhen, Boxen und Schränke

Auflagen, Werkzeug, Fahrräder, Mülltonnen und Gartengeräte konkurrieren um denselben Platz. Bei Truhen und Boxen sollten Sie vor dem Kauf das Innenmaß mit dem vergleichen, was tatsächlich hinein soll – Mülltonnenboxen etwa unterscheiden sich je nach Tonnengröße erheblich, und Sitzauflagen brauchen mehr Tiefe, als man schätzt.

Wichtig ist außerdem, dass Deckel und Türen so schließen, dass Regenwasser abläuft und nicht in der Box steht. Stellen Sie Truhen und Schränke nicht direkt auf Erdreich oder Rasen, sondern auf Platten, Kies oder Füße, damit die Unterkante abtrocknen kann. Holzboxen sind nicht luftdicht, und das ist gut so: Textilien und Polster brauchen die Belüftung, sollten aber trotzdem trocken eingeräumt werden.

Aufbau, Pflege und Vergrauen

Holzmöbel arbeiten. Schrauben lockern sich im ersten Jahr, deshalb sollten Sie Verbindungen nach einer Saison einmal nachziehen. Unbehandelte und imprägnierte Oberflächen vergrauen im Freien; das ist eine Veränderung der obersten Zellschicht und keine Schädigung.

Wer den ursprünglichen Farbton erhalten möchte, arbeitet mit einer offenporigen Lasur und frischt sie in Abständen auf. Grün imprägnierte Möbel hellen mit der Zeit ohnehin auf. Für die Lebensdauer wichtiger als jeder Anstrich ist, dass das Holz nach Regen wieder trocknen kann – also Abstand zu Hauswand und Boden, freie Luftzirkulation und im Winter am besten ein überdachter Standort.

Privatgarten oder öffentliche Fläche

Im Privatgarten zählen Optik und Handhabung; auf gewerblich genutzten Flächen, an Wanderwegen, auf Betriebshöfen oder bei Ferienunterkünften kommen andere Anforderungen dazu: Massivere Querschnitte, robuste Verbindungen und ein Standort, an dem sich Möbel nicht ohne Weiteres verschieben lassen. Kesseldruckimprägnierte Ausführungen sind hier meist die praktischere Wahl.

Holzhof Rheinsberg liefert Gartenmöbel aus Brandenburg mit eigenem Lkw aus – gerade bei Garnituren, Lauben und Schränken ist das der einfachere Weg als der Pakettransport.