Kaminholz & Brennholz

Kaminholz und Brennholz aus Hartholz – Robinie, Eiche und Buche – dazu Holzbriketts aus brandenburgischer Produktion. Für Kaminofen, Kachelofen und offenen Kamin, im Haushalt ebenso wie in Ferienhaus, Pension oder Gastronomie.

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  • Brennholz Holzart Hartholz (Robinie, Eiche, Buche)

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Kaminholz aus Hartholz: Robinie, Eiche und Buche

Hartholz ist dichter als Fichte oder Kiefer. Es bringt mehr Masse pro Scheit in den Ofen, brennt dadurch länger ab und muss seltener nachgelegt werden. Als Kaminholz kommen vor allem drei Laubhölzer in Frage, die sich im Abbrand deutlich unterscheiden.

Nadelholz ist damit nicht wertlos: Es zündet leichter und eignet sich gut als Anfeuerholz. Für die Dauerlast im Ofen ist Hartholz die ruhigere Wahl, weil es weniger Harz enthält und dadurch weniger spritzt und knackt – im offenen Kamin ein handfestes Sicherheitsargument.

  • Buche – der Klassiker im Kaminofen, ruhige, gleichmäßige Flamme und wenig Funkenflug
  • Eiche – sehr hart und dauerhaft, lange Brenndauer mit tiefer Glut, gerbsäurereich und deshalb gut abgelagert zu verheizen
  • Robinie – härteste europäische Holzart, entsprechend dicht und energiereich pro Scheit
  • Holzbriketts – gepresstes, trockenes Restholz in gleichmäßigem Format, platzsparend zu lagern

Scheitholz oder Holzbriketts

Beides ergänzt sich. Scheitholz gibt das sichtbare Kaminfeuer mit lebendiger Flamme, Briketts brennen gleichmäßig ab und halten die Glut über Stunden. Briketts bestehen aus gepresstem, getrocknetem Restholz und kommen mit gleichbleibender Form und Feuchte ins Haus, während Scheitholz naturgemäß in Länge, Stärke und Holzart schwankt.

Für lange Heizabende bewährt sich die Kombination: mit Scheitholz anfeuern, mit Briketts die Glut halten. Briketts brauchen zudem weniger Platz als loses Scheitholz und lassen sich trocken auch in einem kleinen Keller stapeln.

Restfeuchte – der wichtigste Punkt

Ob ein Ofen sauber brennt, hängt weniger von der Holzart ab als von der Restfeuchte. Zu feuchtes Brennholz verbrennt kalt, verrußt die Scheibe, versottet den Schornstein und setzt mehr Feinstaub frei. Nach der 1. BImSchV darf Holz mit mehr als 25 Prozent Feuchte nicht verfeuert werden, gut sind Werte unter 20 Prozent.

Ein einfaches Holzfeuchtemessgerät schafft Klarheit. Gemessen wird an der frischen Spaltfläche eines aufgespaltenen Scheits, nicht außen an der Rinde.

Lagern und trocknen

Frisches Holz braucht Zeit und Luft. Stapeln Sie die Scheite an einem sonnigen, luftigen Platz, mit Abstand zur Wand, aufgeständert vom Boden, oben abgedeckt und seitlich offen. Je nach Holzart und Lage dauert das Trocknen ein bis zwei Jahre, Eiche braucht länger als Buche.

Holzbriketts sind trocken und müssen es bleiben: Bei Feuchtigkeit quellen sie auf und zerfallen. Lagern Sie sie im Trockenen und nicht direkt auf dem Kellerboden.

Anfeuern und Nachlegen

Feuern Sie von oben an: die Scheite unten, Anzündholz und Anzünder obenauf, Luftzufuhr weit geöffnet. Der Brennraum kommt so schnell auf Temperatur, und es entsteht weniger Rauch als beim Anzünden von unten. Nachgelegt wird auf die Glut, nicht in ein volles Feuer.

Legen Sie lieber wenige Scheite häufiger nach, als den Brennraum vollzupacken, und drosseln Sie die Luft erst, wenn das Holz richtig brennt. Ein Ofen, der zu klein befeuert oder zu früh abgeriegelt wird, schwelt – das kostet Wärme, verrußt die Scheibe und belastet die Nachbarschaft mit Rauch.

Holzhof Rheinsberg ist ein Holzfachbetrieb in Brandenburg, die Holzbriketts stammen aus brandenburgischer Produktion. Die Anlieferung erfolgt mit eigenem LKW.