Staketenzaun

Staketenzaun aus gespaltener Robinie, dazu Scheren- und Jägerzäune, Gartenzäune sowie passende Türen, Tore und Weidetore. Unbehandelt oder kesseldruckimprägniert, mit offener Optik und ländlichem Charakter – für Grundstücke, Gärten, Weiden und kommunale Flächen.

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Staketenzaun aus Robinie: der Klassiker für ländliche Grundstücke

Ein Staketenzaun besteht aus gespaltenen Holzlatten, den Staketen, die in gleichmäßigem Abstand mit verzinktem Draht verbunden sind. Beim Spalten folgt das Holz seinem gewachsenen Faserverlauf, statt durchgesägt zu werden. Jede Stakete bekommt dadurch eine eigene Kante, und der fertige Zaun wirkt lebendig statt technisch. Robinie ist für diese Bauweise die klassische Holzart.

Die halboffene Optik grenzt ab, ohne den Blick zu nehmen. Sie passt zu Bauerngärten, Landhäusern, Streuobstwiesen und Ortsrandlagen ebenso wie zu Weiden und Grünflächen. Neben dem Staketenzaun als Rollenware umfasst das Sortiment Scheren- und Jägerzäune, Gartenzäune in gerader und geschwungener Ausführung sowie Türen, Tore und Weidetore in passender Bauart.

Welche Holzart und welche Behandlung

Die Holzart entscheidet darüber, wie lange ein Zaun im Erdkontakt hält und ob er überhaupt einen chemischen Schutz braucht.

  • Robinie – dauerhaftestes heimisches Laubholz, Dauerhaftigkeitsklasse 1–2, auch im Boden ohne chemischen Holzschutz einsetzbar
  • Lärche und Douglasie – heimische Nadelhölzer, harzreich, Dauerhaftigkeitsklasse 3–4, oberhalb des Bodens gut unbehandelt zu verwenden
  • Kiefer – Weichholz, das im Freien auf Imprägnierung angewiesen ist und deshalb als KDI-Ware angeboten wird
  • KDI und KDI-grün – kesseldruckimprägniert, das Schutzmittel wird unter Druck in das Holz eingebracht; grün bezeichnet den Farbton
  • Unbehandelt – ohne Anstrich und ohne Imprägnierung, das Holz vergraut und bildet eine silbrige Patina

Höhe, Lattenabstand und Zaunart festlegen

Klären Sie vor dem Kauf, was der Zaun leisten soll. Markiert er nur eine Grenze, reichen eine niedrige Höhe und ein größerer Lattenabstand. Sollen Hunde, Geflügel oder kleine Kinder zuverlässig auf dem Grundstück bleiben, brauchen Sie mehr Höhe und einen engeren Abstand zwischen den Staketen. Bei Weiden richtet sich die Höhe nach dem Tier.

Der Scheren- oder Jägerzaun mit gekreuzten Latten wirkt rustikaler, Gartenzäune mit senkrechten Latten formaler; geschwungene Felder setzen zusätzlich Akzente. Wo Sie durchgehen oder durchfahren müssen, planen Sie Türen, Tore oder Weidetore von Anfang an mit ein und stimmen sie in Holzart und Behandlung auf die Zaunfelder ab.

Pfosten, Unterbau und Montage

Die Standfestigkeit kommt nicht vom Zaunfeld, sondern von den Pfosten. An Ecken, Endpunkten und neben Toren wirken die größten Kräfte, dort muss der Pfosten besonders sicher stehen. Im Erdkontakt bewährt sich Robinie, weil sie ohne Imprägnierung erdverbaubar ist. Setzen Sie imprägnierte Nadelholzpfosten, behandeln Sie Kürzungen und Bohrungen nach, denn dort ist die Schutzschicht geöffnet.

Die Zaunrolle wird abgerollt, gleichmäßig gespannt und an den Pfosten befestigt; Länge und Höhe lassen sich anpassen, indem Sie Draht und Staketen kürzen. Ein Vorteil der Rollenware: Auf unebenem Gelände folgt der Zaun der Geländelinie, ohne dass Sie einzelne Felder abstufen müssen. Robinie ist die härteste europäische Holzart, Verschraubungen sollten Sie deshalb vorbohren.

Pflege, Vergrauen und Lieferung aus Rheinsberg

Unbehandeltes Holz vergraut im Freien durch UV-Licht und Witterung. Das ist eine Veränderung der Oberfläche und kein Schaden, sondern die silbergraue Patina, die viele an einem Staketenzaun gerade schätzen. Wer den warmen Holzton länger halten möchte, kann pigmentierte Öle oder Lasuren auftragen und muss sie regelmäßig erneuern. Sonst beschränkt sich die Pflege darauf, den Zaunfuß von Bewuchs frei zu halten und lockere Befestigungen nachzuziehen.

Holzhof Rheinsberg liefert mit eigenem LKW. Bei Zaunrollen, langen Pfosten und Toren ist das der praktische Unterschied zum Paketversand, weil die Ware am Stück ankommt. Ob privater Garten in Brandenburg, Reitanlage oder kommunale Fläche: Höhe, Holzart und Befestigung besprechen Sie am besten, bevor Sie bestellen.