Pfahlholz & Rundholz

Pfahlholz und Rundholz für Zaunbau, Weidezaun, Baumpflanzung und Hangsicherung: Pfähle, Pfosten und Riegel aus Robinie, Eiche, Kiefer, Lärche und Douglasie – roh, geschält oder kesseldruckimprägniert. Konstruktionsmaterial für Garten- und Landschaftsbau, Landwirtschaft und den eigenen Grundstücksrand.

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Pfahlholz und Rundholz für Zaun, Weide und Garten

Pfahlholz und Rundholz ist Konstruktionsmaterial: Es steht im Erdreich, nimmt Last auf und soll dort möglichst lange halten. Typische Einsätze sind Zaunbau und Weidezaun, das Anbinden frisch gepflanzter Bäume, Hangsicherung und Palisaden sowie Unterkonstruktionen im Garten- und Landschaftsbau.

Entscheidend ist dabei weniger die Optik als die Kombination aus Holzart, Durchmesser und Erdkontakt. Wer diese drei Punkte vorab klärt, spart sich das Nachsetzen einzelner Pfähle nach wenigen Jahren.

Robinie oder imprägnierte Kiefer

Die häufigste Frage im Rundholzsortiment ist die nach der Holzart. Grob lassen sich die Hölzer so einordnen:

Als Faustregel gilt: Wo Holz dauerhaft in die Erde geht und keine Imprägnierung gewünscht ist, führt der Weg zur Robinie. Wo imprägniertes Holz in Ordnung ist, ist kesseldruckimprägnierte Kiefer die naheliegende Alternative – gleichmäßiger gewachsen und in mehr Formaten zu haben.

  • Robinie – dauerhaftestes heimisches Laubholz, Dauerhaftigkeitsklasse 1–2, ohne chemischen Holzschutz erdverbaubar und zugleich die härteste europäische Holzart
  • Eiche – sehr hart, Dauerhaftigkeitsklasse 2; Spaltpfähle mit Rinde behalten die natürlich gewachsene Form
  • Lärche und Douglasie – heimische, harzreiche Nadelhölzer der Klasse 3–4, oberirdisch robust, im Erdkontakt kürzer haltbar als Robinie
  • Kiefer und Fichte – Weichhölzer, im Außenbereich auf Imprägnierung angewiesen
  • KDI und DURA² – Kiefer, bei der das Schutzmittel unter Druck ins Holz eingebracht wird, grün oder braun eingestellt

Formen, Köpfe und Bearbeitung

Rundholz gibt es geschält und zylindrisch gefräst. Gefräste Pfähle haben über die ganze Länge denselben Durchmesser und passen zu Systembauteilen, geschältes Rundholz behält den natürlichen Verlauf des Stammes. Angespitzte Pfähle lassen sich einschlagen, gerade abgelängte werden gesetzt.

Am Kopf entscheidet sich, wie schnell Wasser abläuft: gefaste, gerundete und Diamantköpfe leiten Regen ab, ein waagerechter Sägeschnitt hält ihn. Halbrundriegel und Systempfosten mit vorgebohrten Löchern verkürzen den Zaunbau, weil Pfosten und Riegel ohne Anpassarbeit zusammengehen.

Bei der Länge hilft eine einfache Faustregel: Etwa ein Drittel des Pfahls steht im Boden, bei leichten Böden und hohen Zäunen eher mehr. Der Durchmesser richtet sich nach der Last – Eckpfosten, Torpfosten und Baumpfähle in windexponierter Lage dürfen kräftiger ausfallen als die Pfosten der geraden Strecke.

Setzen, befestigen, kürzen

Einschlagen hält in gewachsenem Boden meist besser als Einbetonieren, weil Beton Wasser am Pfahlfuß stauen kann. Wo ein Fundament nötig ist, sollte es nach unten entwässern. Bei imprägniertem Holz gilt: Jeder Zuschnitt legt Material frei, das die Imprägnierung nicht erreicht hat – Schnittflächen deshalb nach oben setzen oder nachbehandeln.

Verbindungsmittel im Erdbereich und in Tiernähe gehören verzinkt oder aus Edelstahl. Robinie ist so hart, dass Schrauben grundsätzlich vorgebohrt werden sollten.

Baumpfähle werden außerhalb des Wurzelballens eingeschlagen, damit die Wurzeln nicht verletzt werden, und mit breitem, nachgiebigem Material angebunden. Bei Rundholzpflaster und Palisaden trägt der Unterbau: ein verdichtetes Schotter- und Splittbett, in dem Wasser nach unten wegkann, hält die Setzhöhe länger als loser Boden.

Ansehen, abholen, liefern lassen

Pfähle und Rundholz sind sperrig und schwer. Holzhof Rheinsberg sitzt in Brandenburg: Das Material lässt sich vor Ort ansehen und selbst abholen, größere Mengen fahren wir mit eigenem LKW.

Bei größeren Zaun- oder Pflanzprojekten lohnt ein Gespräch vorab über Stückzahl, Länge und Durchmesser. Das erspart Nachbestellungen mitten in der Montage.