Bretter & Bohlen

Bretter und Bohlen aus Robinie, Lärche, Douglasie und imprägniertem Nadelholz – roh, gehobelt oder unbesäumt mit Naturkante. Grundmaterial für Zaunfelder, Wandverkleidungen, Verschläge, Bodenflächen und tragende Konstruktionen im Garten, im Spielplatz- und im Landschaftsbau.

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Bretter und Bohlen für Zaun, Verkleidung und Konstruktion

Bretter und Bohlen sind das Grundmaterial für fast jedes Holzprojekt im Freien: Zaunfelder, Verschläge, Wandverkleidungen, Spielhäuser, Hochbeete, Bodenflächen und Unterkonstruktionen. Der Unterschied liegt vor allem in der Stärke – Bohlen tragen, Bretter verkleiden und schließen ab.

Weil dasselbe Bauteil je nach Holzart im Erdkontakt Jahrzehnte oder nur wenige Jahre hält, ist die Wahl des Holzes wichtiger als die des Querschnitts. Klären Sie zuerst drei Fragen: Hat das Holz Bodenkontakt, muss es Lasten aufnehmen, und bleibt es sichtbar?

Welches Holz wofür

Im Sortiment stehen Hölzer mit sehr unterschiedlicher Dauerhaftigkeit nebeneinander.

  • Robinie – dauerhaftestes heimisches Laubholz, Dauerhaftigkeitsklasse 1–2, ohne chemischen Holzschutz erdverbaubar; als gehobeltes Konstruktionsholz oder als unbesäumtes Brett mit Naturkante
  • Lärche – heimisches Nadelholz, harzreich, Dauerhaftigkeitsklasse 3–4, roh gut geeignet für Zaunbohlen oberhalb des Bodens
  • Douglasie – ebenfalls harzreich und in Klasse 3–4, mit ruhiger Zeichnung, etwa als Holzfliese für Bodenflächen
  • Fichte und Kiefer – Weichhölzer, die im Freien auf Imprägnierung angewiesen sind; kesseldruckimprägniert sind sie im Zaunbau weit verbreitet

Roh, gehobelt oder unbesäumt mit Naturkante

Rohe, sägeraue Ware zeigt die Spuren des Sägeschnitts. Sie ist rau, wirkt rustikal und eignet sich überall dort, wo niemand ständig mit der Hand darüberfährt: an Verschlägen, Zaunfeldern und Unterkonstruktionen. Gehobeltes Holz ist glatt und maßhaltiger; das lohnt sich bei Konstruktionen, die sichtbar bleiben oder angefasst werden.

Unbesäumte Bretter behalten die Naturkante, also den gewachsenen Verlauf des Stammrandes. Damit entstehen Verkleidungen mit unregelmäßiger Fuge, Sichtblenden und rustikale Fassaden. Kein Brett gleicht dem anderen, deshalb sollten Sie beim Zuschnitt etwas Zugabe einplanen und die Bretter vor der Montage sortieren. Auch bei sägerauer Ware lohnt der Blick auf das einzelne Stück: Äste, Baumkanten und Farbunterschiede gehören zum Naturprodukt, sie bestimmen aber mit, wie ruhig eine Fläche später wirkt.

Worauf Sie beim Verarbeiten achten sollten

Holz arbeitet. Frisch eingeschnittene Ware schwindet beim Trocknen, in der Breite deutlich stärker als in der Länge, und Trockenrisse sind bei Nadel- wie bei Laubholz normal. Planen Sie Fugen ein, statt Bretter dicht auf Stoß zu setzen, und lagern Sie das Material vor der Montage flach und belüftet.

Robinie ist die härteste europäische Holzart: Schrauben bitte vorbohren, sonst reißen die Kanten aus. Verwenden Sie im Freien durchgehend korrosionsbeständige Verbindungsmittel und sorgen Sie dafür, dass Wasser ablaufen kann. Kein Bauteil sollte dauerhaft auf feuchtem Untergrund stehen, und Hirnholz nimmt Feuchtigkeit am schnellsten auf.

Ein konstruktiver Abstand zwischen Holz und Erdreich – ein Sockel, ein Kiesstreifen oder ein Beschlag – verlängert die Standzeit einer Bohle zuverlässiger als jeder Anstrich. Das gilt für imprägnierte Nadelhölzer genauso wie für Robinie, auch wenn die Folgen eines Fehlers dort unterschiedlich schnell sichtbar werden.

Für Privatleute und Betriebe, Lieferung per eigenem LKW

Privat werden Bretter und Bohlen meist für ein einzelnes Projekt gebraucht, im Garten- und Landschaftsbau, bei Kommunen oder auf Reitanlagen dagegen für wiederkehrende Aufgaben mit gleichbleibenden Anforderungen. Beides führt zu unterschiedlichen Fragen: hier die passende Optik, dort Standzeit und Wartungsaufwand.

Holzhof Rheinsberg sitzt in Brandenburg und liefert mit eigenem LKW. Lange Bohlen und größere Mengen kommen so am Stück auf die Baustelle statt in Paketen.