Spielhäuser & Spielgeräte

Spielhäuser, Spieltürme, Schaukeln, Federwippen, Klettergeräte und Sandkästen für den Garten – vieles davon als Bausatz aus Robinie, daneben Geräte aus Nadelholz und Lärche. Robuste Spielgeräte aus Holz für Familien, die dauerhaft im Freien stehen sollen.

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Spielgeräte aus Holz für den eigenen Garten

Das Sortiment an Spielgeräten reicht vom Sandkasten über Federwippen und Schaukeln bis zur kombinierten Spielanlage mit Turm, Rutsche und Kletterteil. Ein großer Teil davon kommt als Bausatz aus Robinie: vorgefertigte Bauteile, die Sie auf dem eigenen Grundstück zusammensetzen und im Boden verankern.

Daneben stehen Spieltürme, Schaukeln und Spielhäuser aus Nadelholz, teils kesseldruckimprägniert, sowie Gartenhäuser und Zubehör. Welches Gerät passt, hängt weniger vom Alter der Kinder ab als von Platz, Untergrund und der Frage, wie lange es stehen soll.

Einzelgeräte wie Federwippen oder Sandkästen brauchen wenig Fläche und sind schnell aufgestellt. Kombinierte Anlagen führen Turm, Schaukel, Rutsche und Sandkasten zusammen und decken damit mehrere Spielformen auf einem Standort ab – dafür wollen Zuwegung, Fläche und Aufbau sorgfältiger geplant sein.

Robinie, Lärche oder imprägniertes Nadelholz

Das Holz entscheidet über Standzeit und Pflegeaufwand, besonders dort, wo Pfosten im Boden stecken.

  • Robinie – dauerhaftestes heimisches Laubholz, Dauerhaftigkeitsklasse 1–2, auch im Erdkontakt ohne chemischen Holzschutz haltbar
  • Lärche – harzreiches heimisches Nadelholz der Dauerhaftigkeitsklasse 3–4, oberirdisch dauerhaft, im Boden begrenzt
  • Fichte und Kiefer – Weichhölzer, die im Freien Schutz brauchen; kesseldruckimprägniert (KDI) wird das Mittel unter Druck ins Holz gebracht
  • Grundregel für alle Holzarten: Der Erdkontakt ist die härteste Belastung, dort entscheidet sich die Lebensdauer eines Spielgeräts

Bausatz heißt, Sie bauen selbst

Ein Bausatz liefert die Holzteile, montiert wird vor Ort. Rechnen Sie mit Erdarbeiten für die Verankerung, mit zwei Personen beim Aufrichten größerer Türme und mit Zeit fürs Ausrichten: Ein Spielturm muss lotrecht und ohne Wackeln stehen, bevor er belastet wird.

Robinie ist die härteste europäische Holzart. Bohren Sie Verschraubungen vor, arbeiten Sie mit scharfen Bohrern und setzen Sie im Freien korrosionsbeständige Beschläge ein. Kleinteile wie Schaukelhaken werden beim Planen leicht übersehen, gehören aber zum Aufbau dazu. Wer die Teile vor der Montage sortiert und die Reihenfolge einmal durchgeht, spart beim Aufrichten Zeit.

Standort, Untergrund und Fallschutz

Um Schaukeln, Rutschen und Klettergeräte herum braucht es freie Fläche ohne Kanten, Mauern oder Pflanzstäbe. Prüfen Sie vorab, wie weit eine Schaukel ausschwingt, wo die Rutsche endet und ob genug Abstand zur Grundstücksgrenze bleibt. Unter Geräten mit größerer Fallhöhe ist ein weicher Untergrund sinnvoll: Bei niedrigen Geräten genügt Rasen, bei Türmen und Schaukeln sind Sand, Rindenmulch oder Holzhackschnitzel üblich.

Für öffentlich zugängliche Spielplätze, etwa bei Kommunen, Kitas oder Vereinen, gelten eigene Anforderungen an Aufbau, Abstände und wiederkehrende Prüfungen. Das ist etwas anderes als ein Gerät im privaten Garten und sollte vor der Auswahl geklärt werden.

Pflege über die Jahre und Lieferung

Unbehandelte Robinie vergraut im Freien silbrig, ohne an Festigkeit zu verlieren. Trockenrisse gehören zum Naturprodukt. Sinnvoll ist eine Sichtkontrolle je Saison: Schrauben nachziehen, Seile, Ketten und Aufhängungen auf Verschleiß ansehen, raue Stellen an Griff- und Sitzflächen abschleifen und den Bereich um die Pfosten frei halten. Am genauesten hinsehen sollten Sie am Übergang vom Holz zum Boden, denn dort beginnt Fäulnis, wenn sie beginnt.

Holzhof Rheinsberg liefert mit eigenem LKW. Spieltürme, Anlagen und Bausätze sind sperrig und schwer, sie kommen deshalb am Stück und nicht als Paket.